Archiv für die Kategorie „Ein guter Rat“

Sehr seltsame Methoden in Hamburg:
Wie man mit Pauschalierungen ganze Stadtgebiete in Sippenhaft nimmt.
Sippenhaft – das kennen wir doch aus der Nazizeit

Mittwoch, 16. Juni 2010
gesehen am 15. Juni 2010 am Hamburger Fischmarkt

gesehen am 15. Juni 2010 am Hamburger Fischmarkt

Spannend wird es in Hamburg in Sachen Abstimmung über die Schulreform. DIE LINKE hat sich zusammen mit der CDU und den Grünen und der SPD in das Bett der Reformbefürworter für eine 2-jährige Verlängerung der Grundschule gelegt.
Die Gegner, die die nun laufende Volksabstimmung organisiert haben, komen aus den etwas ‘betuchteren Kreisen’ der reichsten Stadt Deutschlands – Hamburg.
Betuchte Kreise wohnen in den Stadtteilen Blankenese/Nienstedten(ein Teil der Elbvororte), Volksdorf, Rahlstedt, Winterhude und Eppendorf.
Aus Reformbefürworter-Ecke und vor allem aus der Linken kommt häufig die Formulierung, dass die “Reichen aus den Elbvororten” die Treiber der Reformgegenerschaft sind. Zu den Elbvororten zählen jedoch auch die Stadtteile Iserbrook, Sülldorf und Rissen und dort wohnen keine Betuchten. Neuchlichst war ich auf einem Hamburger Biographieseminar, wo sich die Teilnehmer vorstellten, darunter auch eine 81-jährige, bekannte Hamburger Antifaschistin die in Hamburg-Blankenese in einer 2-Zimmer-Dachgeschosswohnung wohnt. Sie hatte bei der Vorstellung sich nicht getraut zu sagen, dass sie aus Blankenese käme und benannte ihren Herkunftsort mit ‘Dockenhuden’ (ein Viertel in Blankenese).
In Iserbrook, Blankenese, Nienstedten, Sülldorf und Rissen gibt es etliche Mitglieder und Symphatisanen der Linken und dann gibt es auch noch jede Menge weitere ehrliche Bürger.

Es ist unveranwortlich und politisch schädlich und verwerflich, dass man ganze Hamburger Stadtteile für eine reaktionäre Politik in Sippenhaft nimmt. Bei den Nazis waren es nicht Elbvororte, sondern die Juden, die mit dem vielen Geld.

Gysy liest Leviten: Wie gesagt: Es geht heute um eine Schicksalsfrage für unsere Gesellschaft und für Europa

Montag, 7. Juni 2010
Frau Bundeskanzlerin, Sie lesen meine Rede nachher sowieso heimlich; hören Sie doch lieber gleich zu.

Frau Bundeskanzlerin, Sie lesen meine Rede nachher sowieso heimlich; hören Sie doch lieber gleich zu.

“Frau Bundeskanzlerin, Sie müssen doch merken, dass Sie am Nasenring durch die Manege geführt werden.”
“Was mich wirklich ärgert, Frau Bundeskanzlerin, ist, dass Sie nicht einmal sagen: Die Bestverdienenden, die Vermögenden, die Banker und die Spekulanten haben über ihre Verhältnisse gelebt. Das ist doch unser Problem und nichts anderes.”
…klick hier zum Video von Gysi’s Bundestagsrede am 21.5.2010

…klick hier zum Text von Gysi’s Bundestagsrede am 21.5.2010

Deutschland’s Krieg in Afghanistan macht’s möglich: Bürger können Schlaglöcher kaufen.
So werden Steuergelder für die weitere Aufrüstung von deutschem Militär in Afghanistan frei

Donnerstag, 15. April 2010
Afghanistan Aufrüstung

Afghanistan Aufrüstung

Im Folgenden wird der Zusammenhang von Krieg in Afghanistan, Schlaglöchern und Sozialismus erläutert:

‘Private-Partnership’ heisst die Zauberformel, Bürger können sich über den Kauf eines Strasssenschlagloches für ca. 50 Euro in der Strasse verewigen und so zur Reparatur beitragen.
…klick hier zur Website der Gemeinde Niederzimmern, die Schlaglöcher verkauft

Juristisch zu klären wäre noch, ob man damit Eigentümer eines Stück Strasse wird und Hausrecht ausüben kann. Wovon man früher nur geträumt hat, nämlich endlich Miteigentümer von Besitzständen zu werden, wird nun Dank des Krieges in Afghanistan möglich. Ursache ist das fehlende Geld in der Staatskasse zum Erhalt der Straßen.

…Klick hier zum Bericht über die Aufrüstung der Bundeswehr in Afghanistan

Die toten deutschen Soldaten in Afghanistan werden von der ofiziellen Politik zur Materialaufrüstung der Bundeswehr in Afghanistan genutzt, das kostet ordentlich Geld.

Nun wäre eigentlich die nächste Überlegung, ob man nicht auch den Bürger über ‘Private-Partnership’ an dem Kriegsmaterial, den gepanzerten Fahrzeugen im Afghanistankrieg beteiligt, z.B. Finanzierung der Superstossdämper für 8.500 Euro oder einer Kette für 14.700 Euro oder gar einer Kanone für 32.643 Euro.
Auf diese Weise kann aus dem Eigentumsrecht an der Kanone auch das Haus- und Verfügbarkeitsrecht ausgeübt werden, man kann dann von zu Hause aus über den PC im Wohnzimmer und Internet in Afghanistan mitballern und Schussabgaben auslösen.
Wie das geht, kann man dem Video hier entnehmen …klick hier

Bei einer solchen Entwicklung ist es dann auch nicht mehr weit dahin, dass der Bürger Eigentümer von Produktionsmitteln der unterschiedlichsten Wirtschaftsunternehmen werden kann. Die uralte Forderung nach Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln wird nun so gelöst, dass alle Privateigentümer werden können. Den Vorzug bekommen dabei zunächst die Beschäftigten einer Firma selber, die dort an den Produktionsmitteln den neuen Wert (Mehrwert) schaffen.
So entsteht langsam eine neue Gesellschaftsordnung, wo die Experten noch drüber fachsimpeln werden, ob das dann ein XY-Sozialismus oder ein Demokratischer oder ein Nationaler ist. Im letzteren Fall wäre dann allerdings die Bedeutungshoheit und Zuständigkeit bei den Neonazis, der NPD und ihrem Umfeld, aufgehoben.

Mann-oh-Mann, hat das in der Menschheit lange gedauert! Aber der Krieg hat’s letztlich möglich gemacht.

Wo Menschen zusammenleben wollen, müssen sie sich Regeln setzen. Hier die Neueste:

Freitag, 9. April 2010
Schilderwechsel auf Spielplätzen notwendig. Das Positive: Es gibt Arbeit und Umsatz.

Schilderwechsel auf Spielplätzen notwendig. Das Positive: Es gibt Arbeit und Umsatz.

…klick hier zur Quelle: Kopperschlaeger.net

Die Gefahren beim Frühlingsempfang: Die Themen gehen aus

Mittwoch, 24. März 2010

Bei Frühlingsempfang: Schwangerschaftsthermometer bringt Sicherheit

Bei Frühlingsempfang: Schwangerschaftsthermometer bringt Sicherheit


Nach den Peinlichkeiten des FDP-Bosses und seiner Partei in Sachen Hartz-IV und den Steuernachlässen für Hotelier’s ist die FDP wohl mit ihrem Latein am Ende.

Wer soll empfangen werden: Hartz-IV-Empfänger und/oder Hotelier’s?

Oder ist Zahltag für die kleine, radikale 8%-Partei?…klick hier zu den “Spenden” an die FDP

Dringt die SPD in DIE LINKE ein oder gibt sich DIE LINKE selbst preis?

Samstag, 20. Februar 2010
Das zum Wohl sein hat schon manchen um sein Haus gebracht

Erschreckend, was aus der Linken-Hamburg geworden ist, hieß es 2008 noch 'wir machen Hamburg wieder rot' heißt es heute 'Als Chamäleon geht es gut. Einige Arten haben nur ein sehr kleines Farbspektrum (wie zum Beispiel die Stummelschwanzchamäleons) oder können ihre Farbe gar nicht wechseln. Der Farbwechsel läuft art- und situationsabhängig unterschiedlich schnell ab. Am schnellsten wechseln die Farben in Gefahren- oder Kampfsituationen
So argumentiert die Linksfraktion
'In der Bürgerschaft haben wir immer klar gemacht, dass uns der schwarz-grüne Kompromiss nicht weit genug geht und wir eine Aufteilung nach Klasse 6 genauso ablehnen wie nach Klasse 4. Dennoch haben wir immer deutlich gemacht, dass die 6 jährige Primarschule für uns ein kleiner Schritt in die richtige Richtung darstellt und haben dem Teil der Schulreform auch ausdrücklich zugestimmt'.
Tja, Nacht's ist es kälter als draußen und zu Fuss ist es weiter als durch Wald

Mit der Hamburger Bürgerschaftswahl-2008 lagen die Karten auf dem Tisch: Hamburg’s SPD-Chef Naumann verkündete, dass er DIE LINKE entspannt verspeisen möchte.
Neumann: Mein Ziel ist es, dass die SPD stärkste Partei wird. Und das Beste für Hamburg wäre, wenn es die Linkspartei nicht mehr gäbe…klick hier
Zur Eröffnung der Prozedur fing das Schmusen mit der Linken an. Tüschi hier, Tüschi da.
Dann hat die Linke gesagt, sie unterstütze die unfertigen, inkonsequenten Pläne der CDU/Grüne-Regierung in Sachen Schulreform, es sei ja ein Schritt in die richtige Richtung, wenn die Klasse zwei Jahre später getrennt werde, frei nach der ohne Inhalt verkauften “linken” Losung von “Gemeinsam länger lernen”. Da hat die SPD Gas gegeben und sich DIE LINKE als Teilorganisation der SPD einverleibt oder DIE LINKE hat kapituliert. Jetzt diskutiert DIE LINKE das Gesülze des Beschlussprotokolls des SPD-Parteitages vom November 2009 statt sich Gedanken um das eigene Grundsatzprogramm zu machen und schreibt Mitgliederrundbriefe, wo sie zu SPD-Veranstaltungen einlädt.
…klick hier zur Einladung zur Diskussion über SPD-Sülzpogramm “wir haben viel bewegt, auf das wir stolz sein können…haben viel für unser Land erreicht”
Was tun? Am besten zur Versammlung hingehen, nach dem Motto:
“Viel Händ machad bald en End.” (”Viele Hände führen zu einem schnellen Ende”)

Betreff: Veranstaltung Stadtentwicklung der SPD-Bürgerschaftsfraktion
am 26.2. von 15 bis 20 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Genossinnen und Genossen,
ich möchte Sie/Euch hiermit auf eine Veranstaltung des Arbeitskreises
Stadtentwicklung der SPD-Bürgerschaftsfraktion, in dem ich selber
Mitglied bin, aufmerksam machen. Sie findet am 26.2. von 15 bis 20 Uhr statt.
Dies ist der Auftakt zu weiteren Veranstaltungen zum Thema
Wohnen/Stadtentwicklung – auch in meinem Wahlkreis 4. Dazu gibt es
noch gesonderte Einladungen.
Mit freundlichen Grüßen
Anne Krischok
Bürgerschaftsabgeordnete (SPD)

24.2.2010, Fazit des Veranstaltungsabend:
Der Sinn der öffentlichen Veranstaltung war lt. Aussage der veranlassenden Person der Linken, dass man dem Trend auf Bundesebene folgen wolle und neben der Diskussion über das eigene Programm den Dialog mit anderen Parteien sucht, hierbei sei die SPD sehr wichtig. Der SPD-Referent äußerte, dass man über die Rathaussitation hinaus im Gespräch bleiben möchte und er sich wünsche, dass es kein Gespräch bleibe sondern in eine Bündnisstrategie münde. Die SPD hätte durch die Wahlergebnisse ihre Abwatschung bekommen und das reicht nun.
Die Crux ist, dass Diskussionen über politische Ziele und Inhalte und Wege zum Ziel in beiden Parteien gar nicht diskutiert wird. In einer Zeit, wo die SPD immer unwichtiger wird gibt es auch keine Analyse der gesellschaftlichen Situation, die Basis und Ausgangspunkt aller weiteren Weichenstellungen sein muss. Zwar haben Linke und SPD’ler beteuert, dass sie Marx, Engels und Lenin gelesen hätten, nur verstanden haben sie nichts (sage ich). Die von Lenin herausgegebene Losung, dass ohne konkrete Analyse der konkreten Situation alle Veränderungsansätze eine Farce sind bzw werden, ist kein kommunistisches Alleinstellungsmerkmal, der Gedanke und das Handeln danach ist heute das Grundelement jeder (auch kapitalistischen) Tätigkeit.
Die Veranstaltung hatte 14 Teilnehmer, davon neben dem SPD-Referenten zwei weitere SPD-Mitglieder und weitere zwei Jungsozialisten. Der SPD-Referent trug zu Beginn über 30 Minuten gebetsmühlenartig, im Sinne einer Mao-Bibel-Vorlesungsstunde die Phrasen und Blendungssprüche aus dem Beschlussprotokoll des SPD-Parteitages vom November 2009 vor(SPD-Sülzgranulat). Eine inhaltliche Diskussion kam nicht zustande. Einige gingen während der Veranstaltung. Die SPD-Mitglieder äußerten, dass sie sehr ratlos seien.
Summary: Die Veranstaltung war nicht nur ein Flop, sie hat auch Schaden angerichtet. Innerparteilich hat sie in der Linkspartei nicht das Zusammenfinden gefördert sondern das Gegenteil bewirkt und nach außen hin, durch die öffentliche Plakatierung der Veranstaltung, des Inhaltes und des SPD-Referenten den negativen Verdacht erhärtet, DIE LINKE küngelt und schmust mit der SPD, was wohl auch in etlichen Lokalen- und auf Landes bzw. Bundesebene zutrifft. Es bleibt die Frage: Wer oder was ist DIE LINKE, was will sie?

Ein Rat unter Freunden: IKEA wohnst Du schon in Altona um an Markenschaden zu sterben?

Donnerstag, 11. Februar 2010
IKEA: Lebst Du noch oder stirbst Du schon?

IKEA: Lebst Du noch oder stirbst Du schon?

Lieber Ingvar Kamprad,
in großer Sorge wegen Deines Vorhabens, ein weiteres (Dein drittes) Möbelhaus auf dem Gebiet des Stadtstaates Hamburg zu errichten, schreibe ich Dir. Und zwar willst Du es bauen nicht auf der redensartlichen „grünen Wiese“, sondern mitten in unserem Wohnquartier Altona-Altstadt! ,,Es wäre das erste Ikea-Haus, das auf dem europäi¬schen Kontinent mitten in der Stadt gebaut wird“, schreibt dazu das „Hamburger Abendblatt“ am 17.September 2009 in einem Bericht über eine öffentliche Anhörung zu Deinem Vorhaben.
Ich weiß wohl, dass Du meinen Brief nicht einmal zu Gesicht bekommen wirst. Ich erwarte aber, dass Deine Beauftragten, die hier vor Ort mit den Behörden und den Politikern verhandeln, sich auch mit den von mir als einem unmittelbar Betroffenen, der aber nicht nur für sich selbst spricht, vorgebrachten Argumenten auseinander setzen und diese bei dem berücksichtigen, was sie Dir über den Stand der Dinge be-richten. Ich bedaure sehr, dass ich Dich nur mittelbar ansprechen kann, denn ich bin sicher, dass ich Dich mit den Argumenten, die ich buchstäblich im letzten Moment noch gegen eine Ansiedlung von IKEA in unserem Wohnquartier vorzubringen habe, sehr nachdenklich machen könnte.
Aber wer bist Du eigentlich? Wir haben uns von Dir als Person des öffentlichen Lebens eine Vorstellung gemacht. Dein Image ist das eines Patriarchen, der über ein weltweites Firmenimperium herrscht und sich dennoch, trotz seines Reichtums, ein Gefühl und Verständnis für die einfachen Menschen bewahrt hat. Dass das so ist, möchten wir gerne glauben!
…klick hier um den ganzen Brief zu lesen